Wasserschutz-Weizen zum Genießen

Trinkwasser schützen und regionale Wirtschaftskreisläufe in Bayern fördern – das ist das gemeinsame Ziel von Landwirtschaftsbetrieben, Mühlen, Handwerksbäckereien und Wasserversorgern der Initiative Wasserschutz-Weizen. Beim Anbau des Wasserschutz-Weizens verzichten die Landwirte auf die letzte Stickstoff-Düngung vor der Ernte. Das Risiko, dass auf diesen Feldern Nitrat ins Grundwasser gelangt, verringert sich dadurch nachweislich.

Für sämtliche Weizenbackwaren setzen die am Projekt teilnehmenden Bäckereien ausschließlich Weizenmehl ein, das zu mindestens 50 Prozent aus Wasserschutz-Weizen besteht. Aus diesem weniger gedüngten Weizenmehl stellen die Bäckereien dank ihrer handwerklichen Kompetenz hochwertige Backwaren her.

Durch den Genuss von Backwaren aus Wasserschutz-Weizen tragen Sie dazu bei, dass beim Anbau von Weizen weniger Nitrateinträge ins Grundwasser gelangen – ein wichtiger Beitrag zum Schutz des Grundwassers, aus dem wir unser Trinkwasser gewinnen!

Initiative Wasserschutz-Weizen – ein Projekt der AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ der Regierungen von Unterfranken, Oberfranken, Mittelfranken und Niederbayern.

Felix und der Wasserschutz-Weizen

Was ist denn eigentlich das Besondere am „Wasserschutz-Weizen“ und wie werden daraus die leckeren Backwaren? Begleiten Sie Felix auf seiner Radtour durch die Region und erfahren Sie in dem 3minütigen Erklärfilm alles Wissenswerte hierzu – viel Spaß!

Gute Ergebnisse bei der Brotprüfung 2026

Wasserschutz-Bäckereien überzeugen erneut
Bei der diesjährigen Brotprüfung des Deutschen Brotinstituts stellten sich rund 10 Bäckereien der Bäckerinnung Landshut mit insgesamt 223 Proben einem unabhängigen Qualitätsvergleich. Dabei erreichte ein hoher Anteil der eingereichten Brote und Stollen die Bewertung „sehr gut“ – ein deutliches Zeichen für handwerklich geprägte Backqualität in der Region.

Mittelfränkische Wasserschutz-Bäckereien und Landwirte ausgezeichnet

Die Regierung von Mittelfranken hat Partnerkennzeichnungen an regionale Betriebe übergeben: Alexander Unger („Der UNGER – Mein Bäcker“) und Landwirt Johannes Dornberger aus Illesheim/Westheim sowie Rainer Hieronymus (Landbäckerei Hieronymus) und Landwirt Thomas Gareis aus Markt Taschendorf wurden dabei offiziell ausgezeichnet.